Version 1.0, Stand 01.12.2021

§ 1. Präambel

WFI Services GmbH bietet eine Software zur Erfassung von Arbeitszeiten, Verwalten von Mitarbeiterinformationen sowie eine personengesteuerte Zutrittssteuerung für Unternehmenskunden (B2B) an.

Verträge mit Privatpersonen (B2C) sind nicht möglich.

§ 2. Begriffsbestimmungen

„Vereinbarung”

Der Begriff „Vereinbarung“ bezieht sich auf diese „Allgemeine Geschäftsbedingungen“.

„Anbieter”

Der Begriff „Anbieter“ bezieht sich auf die anbietende Firma:

WFI Services GmbH
Hauptstr. 179
63110 Rodgau

Hierzu zählen ebenfalls die Mitarbeiter und Vertreter, welche die Leistungen gemäß Vereinbarung erbringen.

„Kunde“

Der Begriff „Kunde“ bezieht sich auf den Leistungsempfänger. Hierzu zählen seine Mitarbeiter und Vertreter, welche die in dieser Vereinbarung erwähnten Leistungen in Anspruch nehmen bzw. empfangen.

„Services”

Der Begriff „Service“ bezieht sich auf die Dienstleistungen des „Anbieter“, dies bezieht die zur Verfügung gestellte „Software“, „Systeme“ und die Leistungen der Mitarbeiter und Vertreter ein.

„Software”

Der Begriff „Software“ bezieht sich auf die Internet-Anwendung welcher unter der Web Adresse https://www.managerino.de genutzt werden kann.

„System”

Der Begriff „System“ bezieht sich auf die Anwendung, Module und Geräte, die der „Anbieter“ anbietet, inklusive der Software, Terminals zur Zeiterfassung und Zutrittskontrolle.

„Vertragsparteien“

Der Begriff „Vertragsparteien“ bezieht sich auf den „Kunde“ und „Anbieter“ gemeinsam.

„Systemzugang”

Der Begriff „Systemzugang“ bezieht sich auf den spezifischen Zugang des Kunden zum System. Der „Systemzugang“ beinhaltet alle Benutzer-Zugriffe, welche der „Kunde“ seinen Mitarbeitern und Vertretern zur Verfügung stellt.

§ 3. Allgemeine Grundsätze und Geltungsbereich

Auf der Webseite Managerino.de bietet der „Anbieter“ ein „System“ als Software-as-a-Service (SaaS) zur:

  • Erfassung und Auswertung von Arbeitszeiten,
  • Verwaltung von Personalinformationen,
  • Zutrittssteuerung

seinen „Kunden“ an. Das System ist über das Internet zu erreichen. Ein Internetzugang als auch dessen Geschwindigkeit, der für die Nutzung des Systems benötigt wird, ist nicht Gegenstand der Leistungen des „Anbieters“.

Verbunden mit der Nutzung des „Systems“ bietet der „Anbieter“ folgenden Service:

  • Updates
  • Wartung
  • Support

Diese allgemeine Geschäftsbedingung gilt für alle Leistungen (System und Services), welche vom „Anbieter“ erbracht und angeboten werden. Darüber hinaus regelt es deren Inanspruchnahme, unabhängig davon, über welchen Weg der Vertragsabschluss erfolgt.

Maßgebend für alle Leistungen und Angebote des „Anbieters“ sind ausschließlich diese allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweils bei Abschluss des Vertrags gültigen Fassung. Dies gilt auch, wenn der Zugriff auf das „System“ bzw. die Nutzung der angebotenen „Services“ von außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erfolgt.

Abweichende oder Entgegenwirkende Bedingungen des Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Die Annahme dieser Vereinbarung darf nur durch vertretungsberechtigte Personen bzw. ein vertretungsberechtigtes Organ des „Kunden“ erfolgen.

§4 Kommunikation

Der „Kunde“ willigt ein, dass ihm jegliche Korrespondenz (z.B. Nachrichten, Vereinbarungen, Dokumente und Inkenntnissetzungen) in Verbindung mit seinem „Systemzugang“ über das „System“ oder per E-Mail zugestellt werden dürfen.

Zu Korrespondenz zählt:

  1. Vereinbarungen und Verordnungen, denen der Kunde zustimmt, einschließlich allen Aktualisierungen dieser Vereinbarungen und Verordnungen.
  2. Details des Accounts, dessen Historie, Transaktionsbelege, Bestätigungen, Rechnungen und alle anderen Account- oder Transaktionsinformationen.
  3. Rechtliche, regulative oder steuerliche Offenlegungen oder Erklärungen, die der Anbieter für den Kunden offenlegen muss.
  4. Antworten auf Ansprüche oder Fragen, die in Verbindung mit dem Account gestellt wurden.

Der Anbieter stellt dem Kunden diese Informationen via E-mail an die im Account angegebene Kontakt E-mail Adresse zur Verfügung. Der Zustimmung zum Erhalt dieser Benachrichtigungen auf elektronische Weise kann widerrufen werden, indem der Kunde eine Email mit dem Widerruf an kontakt@managerino.de sendet. Im Falle des Widerrufs der elektronischen Zustellung behält sich der Anbieter das Recht vor, Kosten für die postalische Übermittlung in Rechnung zu stellen.

Eine Ausnahme der elektronischen Übermittlung von sicherheitstechnischen oder rechtlichen Informationen den Account betreffend sind in keinem Fall möglich und vom Widerruf ausgeschlossen.

§ 5. Kostenfreie Testversion

Der „Anbieter“ gewährt für seine „Anwendung“ für einen Zeitraum von 14 Tagen auf „Kunden“-Anfrage einen kostenlos Testzugang. Durch die Anmeldung für den vom „Anbieter“ kostenlosen zur Verfügung gestellten Testzugang entstehen für den Kunden weder Verpflichtungen noch Kosten.

Nach Ablauf des kostenlosen Testzeitraums von 14 Tagen ist keine weitere Nutzung des Systemzugangs mehr möglich. 14 Tage nach Beendigung des Testzeitraums werden der Systemzugang sowie alle erfassten Daten gelöscht. Für einen etwailigen Datenverlust haftet der „Anbieter“ nicht.

Der „Anbieter“ behält sich das Recht vor, die Erstellung eines kostenlosen „Systemzugang“ für den „Kunden“ abzulehnen. Eine Verlängerung des Testzeitraum liegt ausschließlich im Ermessen des „Anbieters“.

§ 6. Vertragsbeginn, Mindestlaufzeit und Kündigung

Der Vertragsbeginn für einen kostenpflichtigen „Systemzugang“ kommt mit Beantragung und der Freischaltung des Systems für den „Kunde“ zustande. Die Berechnung der monatlichen Bereitstellungsgebühr und der genutzten Module werden gemäß der zum Vertragsbeginn gültigen Preise je eingerichtete Person und aktivierten Module abgerechnet.

Die Kündigung kann wie folgt erfolgen:

  • Per E-Mail an vertrag@managerino.de
  • Schriftlich an WFI Services GmbH, Haupstraße 179, 63110 Rodgau, Deutschland

Nach erfolgter Kündigung werden im Rahmen einer Endabrechnung alle noch fälligen 
Zahlungen des Kunden ermittelt. Diese werden dem Kunden in Rechnung gestellt und sind binnen 14 Tagen fällig.

Das Recht beider Vertragspartner zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Die Kündigung hat in Textform zu erfolgen.

§ 7. Preise, Zahlungsmethoden und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Webseite www.managerino.de/preise angegebenen Preise. Die auf der Webseite angeführten Preise sind monatliche Nettopreise in Euro zzgl. der der gesetzlichen Umsatzsteuer in der jeweils gültigen gesetzlichen Höhe.

Die Abrechnung erfolgt monatlich. Soweit eine Zahlungsweise per Bankeinzug gewünscht wird, verwenden wir das SEPA- Lastschriftverfahren. Der „Kunde“ wird vor der Durchführung einer Lastschrift im SEPA- Lastschriftverfahren mit angemessenem zeitlichem Vorlauf -in der Regel zwei Tage- vorher darüber informiert. Die Parteien sind sich jedoch einig, dass die Frist für die Vorabinformation der SEPA-Lastschrift auf einen Tag verkürzt wird.

Im Fall einer Rücklastschrift (insbesondere mangels erforderlicher Deckung des Kontos, wegen Erlöschen des Kontos, unberechtigten Widerspruchs des Kontoinhabers oder falscher Eingabe der Kontodaten) ermächtigt der Kunde Personio, die Lastschrift für die jeweils fällige Zahlungsverpflichtung ein weiteres Mal einzureichen. In einem solchen Fall ist der Kunde verpflichtet, die durch die Rücklastschrift entstehenden Kosten zu zahlen. Weitergehende Forderungen sind vorbehalten.

Die Verantwortung für die ordnungsgemäße Abführung von Mehrwertsteuern, Einfuhrzöllen und Einfuhrsteuern liegt beim Kunden. Der Kunde ist dazu verpflichtet, die jeweilige Steuernummer anzugeben.

§ 8. Zahlung und Abrechnung

Bei dem Anbieter werden die Kosten monatlich gemäß der Anzahl der aktivierten Nutzer und der je Nutzer zugewiesenen Produkte ermittelt.

Die Abrechnungsperiode beträgt immer den jeweiligen Vormonat. Es werden alle Nutzer verrechnet, die während der Abrechnungsperiode mehr als 5 Tage aktiviert waren. Die erstellte Rechnung enthält eine detaillierte Auflistung aller Leistungen, kann automatisch per Mail zugesendet werden und in der Accountverwaltung abgerufen werden.

Die Bezahlung der Rechnung erfolgt gemäß der im jeweiligen Land und für den Kunden verfügbaren Zahlungsart. 

Wenn der Kunde Kreditkarte oder Lastschrift als Zahlungsart gewählt hat, ist der Kunde verantwortlich dafür, dass jederzeit gültige Daten in der Software angegeben sind. Alle Kunden mit der Zahlart Kreditkarte oder Lastschrift erklären und garantieren, dass die Berechtigung zur Verwendung der jeweiligen Daten gegeben ist und dass alle anfallenden Kosten auf diese Zahlungsart verrechnet und nicht abgelehnt werden können. Ist eine Abbuchung aufgrund eines Verschuldens des Kunden nicht möglich, behält sich der Anbieter vor, jegliche Mehrkosten sowie Verzugszinsen dem Kunden weiterzuverrechnen. Für den Verzugsfall gelten unternehmerische Zinsen gem. § 456 UGB als vereinbart.

Sollte ein Kunde mit Zahlungen mehr als vierzehn (14) Tage in Verzug geraten, berechtigt das den Anbieter zur Deaktivierung des Zugangs zum System, Auflösung der Vereinbarung und Betreibung der offenen Forderungen.

§ 9. Nutzungsbedingungen

Der Anbieter stellt dem Kunden das System zur Abdeckung der auf der Webseite www.managerino.de beschriebenen Funktionalitäten in der Art und Weise bereit, dass dem Kunden die Nutzung der Funktionalitäten ermöglicht wird. Der Anbieter räumt im Zuge dieser Vereinbarung dem Kunden nicht das Recht ein, die Software kundenseitig zu vervielfältigen, zu bearbeiten, weiterzugeben oder in irgendeiner Form zu verändern.

Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten für seinen Account vor der unberechtigten Kenntnisnahme Dritter zu schützen.  Der Kunde ist selbst verantwortlich für eine angemessene Sicherheit und Kontrolle bei der Aufbewahrung aller IDs, Passwörter, Nutzer-Identifikationsnummern, API Schlüssel oder anderen Codes, die der Kunde zur Verwendung des Accounts benötigt. Der Kunde wird den Anbieter sofort verständigen, wenn es zu einer unautorisierten Nutzung des Accounts gekommen ist.  Der Anbieter ist nicht haftbar für Schäden, die dem Kunden aufgrund gestohlener oder gehackter Passwörter im Einflussbereich des Kunden entstehen.

Dem Kunden ist es untersagt das System des Anbieters missbräuchlich in Anspruch zu nehmen. Der Kunde sichert zu, dass er keine Geräte und Einrichtungen, Software oder sonstige Daten in einer Weise nutzt, die zu Veränderungen des Systems führen können und/oder die Verfügbarkeit des Systems beeinträchtigen können. 

Bei Verstoß des Kunden gegen diese Nutzungsbedingungen entzieht der Anbieter ohne Erstattung jeglicher Kosten dem Kunden das Recht, das System weiterhin zu nutzen.

§ 10. Leistungsumfang und Erreichbarkeit

Der Leistungsumfang der Software ist auf der Seite www.magerino.de dargestellt. Der Anbieter ist berechtigt, den vereinbarten Leistungsumfang jederzeit zu ändern, wenn hierdurch eine Verbesserung der Software eintritt, eine Änderung der Rechtslage dies erfordert, eine solche Änderung aufgrund der praktischen Erfahrungen zweckmäßig ist, oder wenn die Änderung handelsüblich ist und unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen dem Kunden zumutbar ist. 

Stellt der Anbieter zusätzlich zu dem Serviceangebot unentgeltlich Software oder Service unentgeltlich bereit, erfolgt dies unter dem Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs und stellt keine Verbindlichkeit für die Zukunft dar. 

Der Anbieter erbringt die Services mit äußerster Sorgfalt und gewährleistet eine Verfügbarkeit des Service in Höhe von 98 % im Jahresmittel. Von dieser Gewährleistung ausgeschlossen sind Mängel und Ereignisse, die nicht vom Anbieter zu verantworten sind.

§ 9. Datenschutz

Schutz und Sicherheit von Daten ist ein essentielles Interesse beider Parteien. Der Vorgang der Datenverarbeitung ist in dieser Vereinbarung, wie auch in der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung dargestellt.

Eine allgemeine Übersicht darüber, wie Daten verarbeitet werden und welche Maßnahmen zum Schutz und Sicherheit vom Anbieter gesetzt werden, kann hier aufgerufen werden: Sicherheit und Datenschutz.

§ 10. Lizenz/On-Premise 

Der folgende Paragraph dieser Vereinbarung richtet sich nur an Kunden des Anbieters, die eine eigene Server-Infrastruktur betreiben, statt der cloud-basierten Lösung, die der Anbieter als Standard anbietet.

Der Kunde ist ausdrücklich selbst für die Bereitstellung der IT-Infrastruktur, Datensicherheit, Backups, Wartung etc. verantwortlich und hat daher selbst für die Erreichbarkeit des Systems zu sorgen.

Der  Anbieter weist darauf hin, dass keinerlei Haftung für Anwendungsfehler im Bereich des Kunden übernommen wird. Dasselbe gilt für eigenmächtige Änderungen der Software, Konfiguration ohne Einverständnis des Anbieters oder Nutzung von nicht freigegebener Zusatzsoftware.

Bei Verstoß gegen die Lizenzbedingungen kann der Anbieter die Lizenz jederzeit zurücknehmen, ohne Kaufpreis oder Sonstiges zu erstatten. Des Weiteren behält sich der Anbieter das Recht vor, die Software von den Servern des Kunden zu löschen. Die dazu notwendigen Zugänge sind dem Anbieter zur Verfügung zu stellen.

Der Kunde ist in keinem Fall befugt, unrechtmäßige Kopien der Software, ob in Originalform oder in modifizierter Form, zu erstellen bzw. diese zu verteilen und/oder weiterzugeben. 

§ 11. Untersuchungs- und Rügepflicht

Der Kunde ist verpflichtet, die Software auf offensichtliche Mängel, die einem durchschnittlichen Kunden ohne weiteres auffallen, zu untersuchen und etwaige Mängel innerhalb von 2 Wochen ab Inbetriebnahme mit einer detaillierten Mängelbeschreibung zu melden.

Nicht-offensichtliche Mängel müssen spätestens 2 Wochen nach dem Erkennen durch den Kunden gemeldet werden.

Bei Verletzung der Untersuchungs- und Rügepflicht gilt die Software in Ansehung des betreffenden Mangels als genehmigt.

§ 12. Haftung

Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die auf Handlungen Dritter, höhere Gewalt (z.B. Feuer- und Wasserschäden, direkter oder indirekter Blitzschlag etc.) oder Einwirkungen durch den Kunden bzw. dessen Mitarbeiter zurückzuführen sind.

Darüber hinaus haftet der Anbieter – soweit rechtswirksam vereinbart – in keinem Fall für entgangenen Gewinn, Folgeschäden, ideelle Schäden, nicht erzielte Ersparnisse, Zinsverluste, Vermögensschäden und Ansprüche Dritter aus dem Titel der Produkthaftung.  

Der Anbieter haftet nicht für Inhalt, Richtigkeit oder Vollständigkeit von durch den Kunden übermittelte Daten oder Inhalte. 

Der Anbieter übernimmt keine Haftung dafür, dass das durch den Anbieter bereitgestellte System allen Anforderungen des Kunden genügt und für den Kunden den gewünschten wirtschaftlichen Erfolg erzielt.

Der Anbieter haftet nicht für leichte Fahrlässigkeit. Bei grober Fahrlässigkeit haftet der Anbieter für allfällige Schäden. Die maximale Haftungssumme beschränkt sich auf das vereinbarte jährliche Leistungsentgelt bzw. die vereinbarten Lizenzkosten. 

Der „Kunde“ trägt die alleinige Verantwortung für die von ihm in die „Anwendung“des Anbieters hochgeladenen Inhalte. Darüber hinaus verpflichtet sich der Kunde, sämtliche in diesem Zusammenhang relevanten gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Datenschutzgesetzes einzuhalten.

Der „Kunde“ sichert ausdrücklich zu, keine Inhalte in die „Anwendung“ des Anbieters hochzuladen, die Rechte Dritter (z.B. Persönlichkeitsrechte) verletzen. Für die Inhalte, welche durch den „Kunden“ hochgeladenen bzw. erstellt wurden haftet ausschließlich der Kunde. hat selbst die erforderlichen Rechte daran oder die vorherige Zustimmung des Berechtigten eingeholt. 

Eine Auskunft oder Löschung auf die vom „Kunden“ gespeicherten Daten, auch auf explizierten Wunsch des „Kunden“, durch den „Anbieter“ ist ausgeschlossen.

Der Kunde verpflichtet sich, keine Inhalte in die „Anwendung“ des „Anbieter“ hochzuladen, die Schadcode (z.B. Viren, Würmer, Trojaner) oder sonstigen Code zerstörerischer oder Spionage Art enthalten.

Sollte der „Kunde“ im Zusammenhang mit der Nutzung der „Anwendung“ gesetzliche Bestimmungen verletzen, so ist der „Anbieter“ von Schadensersatzansprüchen Dritter freizustellen.

§ 13.  Konformität mit Gesetzen

Der Kunde gewährleistet, dass seine Verwendung des Systems und alle eingegebenen oder hochgeladenen Daten mit allen anwendbaren Gesetzen und Regulationen übereinstimmen und Rechte Dritter nicht verletzen.

Wenn sich der Firmensitz des Kunden in der Europäischen Union befindet, oder der Kunde Zugang zum Service für jemanden in der Europäischen Union bereitstellt, muss der Kunde die Verantwortung als Verantwortlicher, beschrieben in der Datenschutz-Gesetzesverordnung, verstehen und einhalten, sowie die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung des Anbieters erfüllen.

§ 14. Urheberrecht

Die Software und alle Unterlagen bleiben dingliches und geistiges Eigentum des Anbieters. Sollte der Anbieter bei der Ausführung dieser Vereinbarung Adaptierungen der Software für den Kunden vornehmen, verbleiben alle daraus resultierenden Urheber- und Nutzungsrechte an den Entwicklungen beim Anbieter.

§ 15. Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich vor, die Vereinbarung anzupassen oder zu ändern. Der Kunde wird über Änderungen der AGB in Textform informiert. Widerspricht der Kunde den geänderten Geschäftsbedingungen nicht innerhalb von zwei Wochen nach Empfang der Benachrichtigung gelten die geänderten AGB als angenommen.

§ 16. Schlussbestimmungen

Als Gerichtsstand wird ausschließlich Graz, Österreich, vereinbart. Erfüllungsort ist ebenfalls Graz.

Es gilt österreichisches Recht als vereinbart, unter Ausschluss der Verweisungsnormen. Die Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden ausdrücklich keine Anwendung.

Die Parteien vereinbaren für die Gültigkeit von Verträgen die Schriftform.

Die allfällige Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen der Vereinbarung lässt die Geltung der übrigen Vertragsbedingungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame, die der unwirksamen Bestimmung nach deren Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt.

Die Parteien verzichten ausdrücklich auf das Recht, Verträge wegen Irrtums oder Verkürzung über die Hälfte anzufechten.

Diese Version der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ersetzt alle vorhergehenden Versionen, deren Anhänge inkludiert.